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Die Geschwister
Anna Maria und Karl Kramer waren aufgeschlossene und
sozial-ethisch engagierte Leute. Sie lebten jahrzehntelang in
ihrem über 300 Jahre alten Haus an der Röslistrasse in Zürich,
welches seit Generationen der Familie Kramer gehörte.
Aufmerksam und mit Sorge verfolgten sie die rasche, von der
Spekulation kräftig angeheizte bauliche Entwicklung der Stadt
Zürich und ihres Quartiers. Die Geschwister Kramer wollten unter
allen Umständen vermeiden, dass auch ihre Liegenschaft zum
Spekulationsobjekt wird.
Auf der Suche nach
einer Lösung kamen die Geschwister auf den Gedanken, die
Liegenschaft in eine Stiftung einzubringen, um sie auf diese
Weise dem Grundstückhandel dauernd zu entziehen und gleichzeitig
den Liegenschaftsertrag zur Förderung humanitärer Ideen und
Aktivitäten verwenden zu können.$
Gründung
der Stiftung
Am 14. Mai 1979
wurde die Anna Maria und Karl Kramer-Stiftung beim Notariat
Zürich-Altstadt beurkundet. Die Stiftung liess das Grundstück
der Geschwister Kramer im Baurecht überbauen. Sie schloss einen
auf 60 Jahre befristeten Baurechtsvertrag ab, auf dessen Basis
in der Folge ein stattliches Geschäfts- und Wohnhaus mit 17
Wohnungen entstand.
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